Hubertus Schulze-Neuhoff März 2003
Seit dem SEP-Event vom 9.-12. November 2002 ist die Sonne diesbezüglich
ruhig geblieben. (SEP = Solar Energetic Particles). Diese Ruhephase im Dezember
und Januar bezüglich der Protonenausbrüche ist normal. In den meisten
Jahren ab 1976 war dies der Fall, Ausnahmen bilden nur die Jahre maximaler Intensität,
die wie bekannt ca. alle 10 Jahre auftreten. So gab es Aktivitäten im Dez.+Jan.
1981/82, Jan. und Dez./Jan.1988/89 sowie im Jan 1991 und Dez. / Jan. 2001/02.
Nach diesen Winterpausen kommt es im März und April, manchmal schon im
Februar zu den Frühjahrsmaxima der Protonenausbrüche (http://umbra.nascom.nasa.gov/SEP/seps.html).
In den ersten 10 Jahren des Zeitraums lagen die Maxima oft im April, 1983, 84
und 86 im Febr., 1989, 1990, 1991 und 1993 im März, 1994 nochmals im Februar
und dann von 1998 bis 2002 wieder oft im April (insgesamt 9 mal im April, 4
mal jeweils im Februar und März). Frage an die Leser: Warum die Winterpause,
Frühjahrs- und Herbstmaxima, manchmal auch Sommermaxima? Eine befriedigende
Lösung habe ich bisher noch nicht erhalten. Spielen die Äquinoktien
dabei eine Rolle, wie Kollege Michael Breuer meint (Aufsicht auf den Sonnenäquator,
wo die meisten Flares auftreten)?
In meinem Leserbrief in "Sonne 102" musste es natürlich "Erdmagnetfeld" statt "Ermagnetfeld" richtig heißen.
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Letzte Änderung: 2003-04-25 18:32 |